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Tag "National Garden Show Giessen Hessia"

Die Landesgartenschau auf aporee.org

The field is filled by and by: Church songs, a weird bird calling, singing games… Click on the image to get to the aporee sound map!

Courtesy Udo Noll/aporee.org

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Zu Gast bei Datscharadio am 6. Mai 2014: Der Wehrheimer Autor Olaf Velte. Herr Velte liest aus seinen Werken. Im Lauf der Sendung  streift das Gespräch über poetische Fragen  Land und Leute, Ruhelose und Ruchloses, um sich weiter in einen Exkurs über die regionale Apfelweinkultur und -produktion zu vertiefen…

Olaf Velte

Geboren 1960 in Bad Homburg. Studium der Germanistik und Theaterwissenschaft, ausgebildet zum Verlagskaufmann. Seitdem vornehmlich als Journalist für Tageszeitungen und Literaturzeitschriften tätig, zudem Schafzüchter in Wehrheim/Taunus (Merinolandschaf-Stammherde Taunus). Zahlreiche literarische Veröffentlichungen in diversen Zeitschriften und Anthologien.

Werk (Auswahl)

Neben mir einer, der sich Mörike nennt, axel dielmann-verlag, Frankfurt am Main 2004
Räuber Feuer Brüder, Verlag Ulrich Keicher, Warmbronn 2005
Mengfrucht, axel dielmann-verlag, Frankfurt am Main 2006
Träumt Raabe, axel dielmann-verlag, Frankfurt am Main 2007
Schindäcker rauhe Gärten, Stadtlichter Presse, Wenzendorf 2008

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Jörg Wagner von den Gärtnerpflichten zu Gast bei Datscharadio. 07.Mai 2014

Unter dem Motto “Des Gärtners erste Pflicht: Gießen!”© werden die Jahresspielpläne auf dem Weg zur Landesgartenschau Gießen 2014 vom Künstlerteam der gärtnerpflichten (Oliver Behnecke, Ingke Günther, Esther Steinbrecher, Jörg Wagner) konzipiert und performativ ausgeführt.

Kunst und Kultur sind dabei Anlass und Vehikel für Kommunikation, Partizipation und Wissensvermittlung.Mit der Entwicklung einer breiten Beteiligungsstruktur und spezifischen künstlerischen Veranstaltungsformaten wird auf das Kommende eingestimmt, um die Stadtgesellschaft schon zu einem frühen Zeitpunkt identitätsstiftend einzubinden.

Herr Wagner ist tätig als bildender Künstler und Kulturplaner; Mitglied der Künstlergruppen AKKU-Arbeiten mit Alltag und gärtnerpflichten; gemeinsam mit Manuela Weichenrieder Betreiber der kümmerei (ein künstlerisches Projekt zur Stärkung der lokalen Kulturwirtschaft); als Künstlerduo gemeinsam mit Ingke Günther seit 1999 kontextbezogene und prozessorientierte Projekte im gesellschaftlichen Alltag und ortspezifische Interventionen im öffentlichen Raum, u.a. „Feldforschung Abendbrot“.

Links

Extraktnetz – Jörg Wagner / Ingke Günther; Abendbrotforschung; Akku (Arbeiten mit Alltag); Kümmerei.

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Foto: Isa Balzer 2014

(Translation follows) Auch Cannabis sativa wächst auf dem Gelände der Landesgartenschau. In nächster Nachbarschaft zu einem Thalictrum delavayi (chinesische Amstelraute) stieß die Forscherin auf dieses Exemplar. Eine Probe wurde genommen, aber bislang nicht auf potentielle Wirksamkeit untersucht.

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Eine gängige, in ganz Deutschland verbreitete Form, des Guerilla-Gardening hat Eingang in den Pflanzzirkus der LGS gefunden. Zumindest vermuten wir, dass es sich darum handelt. Es könnte sich natürlich auch um ein einsames Korn hergewehtes Vogelfutter handeln. Oder um jemanden, der die Gärtner foppen wollte.

Noch eine Pflanze gab Rätsel auf. Auf meinem Weg zur Sendestation bemerkte ich im Schotter des Kies am Wegrand eine Pflanze, die ich nur als Schwarzes Bilsenkraut identifizieren konnte. Hexenkraut! Weshalb so ungünstig gepflanzt? Sicher wächst das Hyoscyamus niger gern im Schotter, doch auf einer Landesgartenschau am Weg, wo Kinder doch es abrupfen und in den Mund stecken könnten? Der regelmäßige Abstand ließ auf absichtliche Pflanzung schließen… Giftguerilla? Gärtnerische Extravaganz?

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Wahrscheinlich dieselben “Gärtner”, die die Bepflanzung unserer Installation niedermähten, taten dem Bilsenkraut ein Gleiches. Tags darauf waren die Pflanzen bis auf den Stumpf abgemäht. Der Rasen nebendran natürlich auch. Das Rätsel an sich bleibt.

 

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on radio aporee
datscharadio field recordings on radio aporee

radio aporee ::: maps – Gießen, Deutschland
Feldaufnahmen vom Gelände der Landesgartenschau und darüber hinaus: Interkultureller Garten am Funkturm.

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Das Wetter: regnerisch. Himmel bedeckt. Temperatur: 6,8/15,2 Grad. Niederschlag: 5,6 l/m2. Sonne 1,5 Std.

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10 Uhr: allein im Studio. Ordnung, sortieren, Installation des Scanners. Mails.

11 Uhr: Wildwiese in Nähe des Floristenzeltes, Sammeln der Specimen. Ausbeute: etwa 15 verschiedene Arten, darunter die Hainblume, ein Annuales, nie gesehen vorher.

Scannen… sichern, scannen. Das Millimeterpapier wellt sich. Erster Vergleich mit Scans aus Berlin: 300 Euro Unterschied machen sich bemerkbar. Enttäuschung. Erhöhen der dpi auf 600 bringt: Nichts.

Mail und Telefonat: Herr Claussen von Entente Florale: Verabredung auf 15 Uhr

10:27 Annährung einer Kitagruppe an den Caravan. LAUT! Schlecht erzogene Kinder, oder sind die jetzt alle so grabschig? Schon niedlich, schreien aber ins Mikrofon. Klanglich an sich: „Test Test Test!“.

Gegen 13:20 Uhr ein älterer Herr. Radio wird erklärt. Aha, toll. Er soll ein Dokumentationsfoto machen, der vierte Anlauf klappt ungefähr… frage mich, wie er dazu kommt meine Nase zu fotografieren, wenn es um die Pflanzen auf dem Scanner geht.

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15:24: Herr Claussen. Interview über Entente Florale, seine Arbeit, Bahnhofsbegrünung Wiesbaden, Gartenschau hier und früher Bad Nauheim, Wunschbadewannen, Rabatten, Zukunft, Gestecke, Auftragsvergaben, Kritik an Eventkultur. Alles in allem eine gute Stunde.

Regen, Regen. Sammeln von Zierrabatte südwestlich des Caravans. Gefranste Tulpen, Opulenz in Übergröße. Passen nicht auf den Scanner… Luft feucht, Pflanzen und Papier feucht, Leute mit Regenschirmen draußen.

18 Uhr: Gang zum Quellgarten. Distel, Sterndolde, Iris, Traubenkopf (der lat. Name viel schöner: Selene uniflora), Wolfsmilch, Zwergweide (?). Noch 2 weitere Rabatten, alles ziemlich rosa oder gelb. Originell, original, ordinär? Scannen. Die Abendkühle kommt und der Abendrasenmäher. Zum ersten Mal höre ich die Nachtigall allein…

Gegen 20:00: Aufräumen, einräumen. Abbau Tisch und Bänke, Flaschen, Müll. Arrangement Pflanzen. Check Stream und Lautsprecher. Mikrofonaustausch. Hungrig. Einpacken. Draußen ein letzter Blick. Durchatmen.

Letzter Blick durchs Fenster

 

 

 

 

 

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(Translation in due time) Das vierköpfige Künstlerteam der  Gärtnerpflichten (Oliver Behnecke, Ingke Günther, Esther Steinbrecher, Jörg Wagner) bewegt sich und andere in und um Gießen herum – und zudem auch international: Interventionen im öffentlichen Raum, urbanes Gärtnern, Kunst und Projektmanagement.  Als eine Institution im Stadtraum gilt das Gießkannenmuseum, das in der Galerie am Neustädter Tor untergebracht ist.

Zu Gast im Studio: Ingke Günther und Jörg Wagner (grüne Jacken)

 

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(Translation in due time) Fieldrecordings unter Brücken im Grüngürtel & Gespräche über Urban Gardening. Morgen Freitag, ab 13:30 bei datscharadio.de live von der Landesgartenschau Giessen. Die Urban Gardening Gespräche gibts dann am Sonntag, 12h noch mal bei www.radiox.de

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