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Columbia Road Flowermarket

Der Blumenmarkt in der Colombia Road im Osten Londons… Farbexplosionen und großes Durcheinander von Stimmen, Tüten, Händen und Hüten.

Hier ein paar Ansichten:

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London im August, Besuch bei Roots and Shoots: Seit 32 Jahren besteht dieser Garten inmitten des Stadtteils Lambeth. Gründerin Linda Phillips führt mich auf verschlungenen Wegen durch ein Labyrinth von Beeten, Wildwiesen und Apfelspalieren. Das Biotop von Roots and Shoots entfaltet sich auf weniger als einem halben Hektar ehemaligen Industrielands inmitten der Stadt. Begonnen als ein Community-Projekt, wird der Garten inzwischen von einer Reihe Stiftungen, Wohltätigkeitsorganisationen und der Stadt London unterstützt. Roots and Shoots bietet benachteiligten Jugendlichen die Möglichkeit sich neue Fähigkeiten anzueignen, arbeitet mit Schulklassen und internationalen Umweltorganisationen zusammen, fördert Nachbarschaftsaktivitäten und ist unermüdlich in seinem Bestreben die Welt und das Denken zu begrünen.

Auch sonst war Datscha Radio in London nicht faul und daher in Kürze auf diesem Blog:

– Audiowalk durch Roots & Shoots inklusive Besuch der Drachenhöhle + Galerie
– Audiowalk Blumenmarkt Columbia Road + Galerie- Gespräch Wildblumengarten des Naturkundemuseums

Webseite: Roots and Shoots

Fotos: Gartentor, Ansicht Garten, schlafender junger Fuchs bei Teich, Guave in “Paradise Corner” (in memoriam William Blake)

View Roots&Shoots: gate to the garden  View Roots&Shoots: flowers View Roots&Shoots: sleeping fox  View Roots&Shoots: paradise corner

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Young ZilpZalp

Ein junger Zilpzalp fiel aus dem Nest und muss gleich wieder in seine Pappschachtel zurück: Besuch bei der Staatlichen Vogelschutzwarte für Hessen, Rheinpflaz und Saarland in Enkheim, Frankfurt. Im Gespräch mit dem Leiter, Herrn Dr. Martin Hormann, kamen neben den “liederlichen Nestern” der Ringeltaube, der Vielweiberei des Zaunkönigs, der Bedeutung des Eichelhähers für den Fortbestand der Eichenwälder auch die schmutzigen Abwehrtaktiken der Wacholderdrossel zur Erwähnung. Sollte es im Garten ein Problem mit Elstern geben: Die Wacholderdrossel schafft beeindruckende Abhilfe:

1. wacholderdrossel_cut2.mp3     

Außerdem einige Ansichten von Vogelhäusern, die den speziellen Nistbedürfnissen und Größen der Vögel angepasst sind.

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Spann den Wagen an

“Hejo, spann den Wagen an”, ein traditioneller Kanon. Hier am Tisch gesungen im “Salon” der Mme Stöhring, das Thema war Musik.

1. Spann_den_Wagen_an.mp3     

Wer zuhause mitsingen möchte, der Text lautet:

Hejo, spann den Wagen an,
Sieh, der Wind treibt Regen übers Land
Hol die goldnen Garben,
Hol die goldnen Garben.

in Englisch:

Heigh ho! Hitch up the cart,
See, the wind drives rain across the land.
Fetch the golden sheaves,
Fetch the golden sheaves.

Intereressanterweise ist die traditionelle englische Version  weniger gartenorientiert:

Heigh-ho! Anybody home.
Food and drink and money have I none.
Still I will be merry, still I will be merry.

Und in einer seltsamen Plattdeutsch-englischen (?)Mischung:

Hey-o spun den wagon uns,
Set der ven tribt regen ubers lands,
Olde folin gabin,
Olde folin gabin.

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Gaerten von Gestern

Ein dystopisches Märchen über das Gärtnern in der Zukunft… nach dem LSD-Aufstand 2090. 54 min. Von Gabi Schaffner. Mehr Info gibt es hier: HR2 Info.

Am Sonntag, 22. Mai, 14:05 in HR2 Kultur.

Das Soundmaterial der “Gärten von Gestern” beruht auf O-Tönen, die während “Kompost und Poesis. 100 Tage Datscharadio” in Gießen 2014 aufgenommen wurden. Datscharadio dankt an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich Ingke Günther und Jörg Wagner von den gärtnerpflichten Gießen, Herrn Holzapfel vom hessischen Literaturbüro und allen mitwirkenden Gästen und Künstlern.

“Gärten von Gestern” entstand auf Anregung von Pit Schultz. Für ihren unermüdlichen Zuspruch, Ateliernutzung und Kritik danke ich Mathias Deutsch, Nathalie Grenzhaueser und Dirk Hülstrunk. Besonderer Dank an Mathias Scheliga für das Test-Einsprechen sowie an alle anderen Freunde, die mir mit Wort, Rat, Literatur und Stimme ausgeholfen haben!

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Knight of the Golden Globes

[Übersetzung folgt]

Australian Beauties reconnects to the work of German botanists travelling Australia since the 50s of the 19th century. Namely the work of Ferninand von Müller was vital for the botanic culture of Australia: Not only did he discover a great number of plants and became the renowned director of the Melbourne Botanic Gardens in 1857. Even before that he started on the most extensive collection of pressed plants in Australia for a herbarium that still forms the core of the present “plant library” of the Botanic Gardens.

Australian Beauties is a “roadside herbarium” currently featuring 23 pressed plants from Australia, provided with reinvented names, but real situational descriptions and observations on the nature of the specific plant. The work draws on the spirit of discovery which forms such a great part of Western culture – and defies it at the same time in counteracting the “laws” of taxonomy, scientific soberness and order. The grit of the road still sticks to the pressed specimens. Some look ravished, some are just blossoms without stems or leaves, others have faded, unrecognizable colours… with the discoverer occasionally failing to remember the exact location (a gravelled parking lot on the A3, Tasmania). Australian Beauties hovers on the brink between the factual and the imaginary and between irony and wonder. The images are commented in English and German and will form a printed publication presented probably in 2017.

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Occasionally, one picks flowers by the wayside… If you do this on a faraway continent like Australia, the outcome is somewhat surprising. I’ll leave the “real” names of those plants to the botanists, this is a more of a roadside diary…

This one is the first, 22 will follow.

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Mit Pflanzen reisen: Die australische Radiokünstlerin Sophea Lerner verreist mit einem speziell für die Mitnahme von Pflanzen ausgestatteten Koffer. Der mobile Garten “Porticulture” war Teil ihres “Time Place Space”-Projekts 2014. Endlich ist eine Lösung gefunden zwischen nomadischem Leben und der Notwendigkeit, “sich zu erden” und die Strapazen des Reisens in Wachstum zu verwandeln.

A moveable feast, Porticulture grows where you go. A nomadic community garden for a nomadic community. By packing a garden into a suitcase I hoped to unpack some of the tensions between living a very mobile life and the necessity of grounding in place a garden usually requires.
Porticulture mobile garden was planted during Time Place Space Nomad residency New South Wales, Australia, 2014.

https://sophea.phonebox.org/

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Hausbier Tasmanien

Sandfly, Tasmania. 27. Nov. Ich bin Gast im Hause von Julia Drouhin und Arjan Kok. Das Wohnzimmer steht voll mit Instrumenten, die Küche voll mit glänzend braunen Flaschen. Arjan erklärt wie selbst gebrautes Bier gemacht wird. Früher am Morgen hatte sich die Familie mit dem Schlagzeug zusammengesetzt… darum die Kombination.

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piratepublic

Thursday, March 3rd, 19:00

 

Lautstrom/reboot fm – presented by Anna Bromley

Datscha-Radio – presented by Gabi Schaffner

Das Radio ist nicht Sibirien – Performance by Rafael Jové

Discussion with participants, moderation: Antje Vowinckel

 

Was unterscheidet den Piraten vom Kaperer? Nicht die Tat, sondern die Befugnis. Nur der Kaperer (engl. privateer), der scheinbar aus purem Eigensinn handelt, ist qua Dokument auch dazu befugt. Die Geschichte des Rundfunks ist eng mit derjenigen des Seerechts verquickt, was sich unter anderem auch in den verwandten Organisationsformen niederschlägt. Das Radio und seine öffentlich-rechtlichen, privaten sowie piratistischen Ableger. Diese klaren Abgrenzungen gelten jedoch in der aktuellen Radiolandschaft nicht mehr. Durch Internet, Podcast und Webarchive verschieben sich inhaltliche Kategorien, Sendegebiete, Zuhörerschaften und Zuständigkeiten. Bleibt die Frage, ob und wie und vor allem was gekapert wird?

 

Pirate/Public widmet sich an vier Abenden diesen und anderen Fragen und lädt dazu in den Errant Bodies Sound Art Space ein.
Errant Bodies Sound Art Space
Kollwitzstrasse 97

10435 Berlin

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