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Aktuelles und Neuigkeiten

(Übersetzung folgt) The Sotol plant (Dasylirion liophyllum) abounds on the Northern slopes of the Big Bend National Park. Its slender flower stems reach into the air, gently waving in the occasional breezes coming down from the mountains.
The sotol belongs to the family of the agavea yet its outer appearance resembles more a yucca. The Indians used to roast the heart of the plant in fire pits dug into the earth, coals beneath and silt on top to cover them.

Yet, as we approach the Big Bend’s “Sotol View“ it becomes apparent that quite recently a bush fire has raged in the region. The ground is almost bare, splashed with grey patches of ashes and in between, the stumps of the sotel plants sit like churned pineapples, surrounded by the black sticks and twigs what was formerly mesquite and coal back stubbles of gras.

A closer look reveals that most of the Sotel plants are not dead at all! Slowly (but not really slow, as desert plants are fast-reacting beings), one days after another, new green pushes the scorched leaves forward. I’d say that the fire happened maybe 2-3 weeks ago, no more. Already new seedlings have appeared in little clusters, some of the stubbles show new leaves of grass. The opuntias however, look desolate. Their „ears“ have turned to a sickly, almost transparent yellow, and where the whole plant has been seized, there is nothing left to rescue.

Some plants are only burnt half, clearly the fire had been extinguished fairly quickly. The Big Bend’s fire brigade goes by the name of „Los Diablos“, a Mexican troop notoriously known by its efficiency, courage and speed. As they say, they „fight the fire like the devil“, hence the name. Still, there is a bitter taste to the story of this brigade. Being Mexicans and having their home mostly close to the border, the men are – despite the fact that the group is even recruited for emergencies all over the South West far into Presidio county – not even allowed a permanent working permit.

 

 

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From the Red Roses of Texas to freely growing “Night Shades” in avocado shaped BBQ roasts found on the corners of derelict houses: Stay prepared for selected postings (and excuse the delays: it’s either too much sun or no W-Lan or too much sun again.

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Foto: JRM

Eben haben wir sie verschickt, die Päckchen mit den Erdtönen, Vogelrufen, Wassertrompeten und Schneckenmusiken: Datscha Radio wird am 2. September zum Programm des JRM – le Jardin de Recherches Musicales mit beitragen, dem alljährlichen Mikro-FM-Festival in Paris, organisiert von Dinah Bird und Jean-Phillippe Renoult. Ein Nachmittag mit Sonne, klanglichen Experimenten, Field Recordings und Performances auf der stillgelegten kleinen Bahnlinie, die durch ganz Paris führt…

Und in Berlin?

Unsere Archive senden noch… genau 11 Tage. Zeit vielleicht für einen Spaziergang in die Schlegelstraße und eine gute Gelegenheit, dort zu entspannen. Unser Loop dauert 9 Stunden und 36 Minuten, das ist die durchschnittliche Anzahl der Nachtstunden von Ausstellungsbeginn bis -ende.

Die Galerie ist geöffnet:

Do – So, 14 – 19 Uhr

Ebenfalls erhältlich:
Letzte Exemplare der Maulwurfsmarmeladen
und der 2017 Datscha Radio Katalog!

 

 

 

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Absolut erstaunlich und rasend schnell: In nur 6 Tagen hat das seit Ende der Süßkirschenernte im Vogelhaus heimische Hornissenvolk einen fantastischen Anbau fabriziert: eine Datscha für Hornissen!

Ich frage mich, wie das nun weitergeht… die Schönwettersaison ist ja noch lange nicht vorbei. Hornissen sind nachtaktiv, aber morgens und in den frühen Nachmittagstunden sind ihre Nestbaugeräusche am lautesten: Ein permanentes Raspeln begleitet von leisem Brummen und Flügelsausen. Schöne Idee, da mal ein Mikrofon näher hinzuhalten – tja, ich bin’s nicht.

Um welche Hornissenart es sich hier handeln mag?

Ansicht im Ganzen mit Vogelhaus

72 hours later

Close-up of the lower section

The lower section 72 hours later

Datscha Hornet Front View

Adorned entrance

Entrance 72 hours later

 

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Bild: Collage von Goethe-Blog
 

Unter dem Titel “Kunst, die über den Äther geht” findet sich ein  Stück erzählter Radiokunstgeschichte seit heute auf dem Blog des Goethe-Instituts München, verfasst von Knut Aufermann. Datscha Radio ist in Bild und Ton (Ausschnitt einer Komposition von und mit Frieder Butzmann)  vertreten, neben einer Reihe von parallelen Projekten und/oder die Radiokunst fördernden Institutionen. Aufermans Text gibt einen guten Überblick über die Anfänge, Alternativen und Verläufe dieser Kunstpraxis und es ist eine Freude, ihn zu lesen.

Daher hier gar nicht viele Worte, sondern der Link: https://www.goethe.de/de/kul/med/21324932.html

Über den Autor:

Knut Aufermann, geboren 1972, lebt in Ürzig und ist international als Radiokünstler, Musiker und Organisator tätig. Seit 2005 arbeitet er zusammen mit Sarah Washington unter dem Projektnamen Mobile Radio unter anderem bei der 30. São Paulo Biennale und documenta 14.

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Geschafft: Die Ausstellung RAUM OHNE RAUM #3 ist seit gestern eröffnet! Mit den zahlreichen Gästen kam auch der langersehnte Regen, so dass sich alle zwischen unseren Maulwurfhügeln wiederfanden, als Susann Kramer vom Kunstverein Neukölln e.V. die Gruppenausstellung vorstellte. Das Netzwerk Freier Projekträume und -Initiativen Berlin hat zum dritten Mal Kunstprojekte, die keinen eigenen Raum haben, eingeladen. Unter dem diesjährigen Motto “Nachbarschaft” wurden neben Datscha Radio das Kollektiv Nomadic Art, die Camping Academy und das Duo Ira Hadžić & Kevin Ryan ausgewählt.

Der Abend war lang und vergnüglich. Datscha Radio sendet gleich im Eingangsbereich der Galerie Kunstpunkt in kleinstem Radius Erdperlen aus dem Archiv, inklusive einer ersten Ausgabe von Datscha Radio Madrid. Unser Campingmobiliar wurde umgehend in Beschlag genommen und die Ohren wurden dicht an die Radiogeräte gehalten, denn im Stimmengewirr der Eröffnung konnten die Radiowellen nur untergründig wirken. Auch konnte das Team von “Unearthing the Archive” nur zur Häfte anwesend sein, da erfreulicherweise die andere Hälfte, nämlich Kate Donovan und Niki Matita, in Residenzen jenseits wie diesseits des Ozeans, ihren eigenen radiokünstlerischen Recherchen nachgehen dürfen.

Die Installation “Unearthing the Archive” ist noch bis zum 31. August zu erleben, immer Donnerstag bis Sonntag, 14-19 Uhr. Unser Archiv-Loop währt genau 9 Stunden und 36 Minuten. Das ist die durchschnittliche Anzahl der Nachtstunden zwischen dem 28. Juli und dem 31. August. Die ausgewählten Archivfunde werden im Zufallsmodus abgespielt: Was als nächstes kommt, bleibt unvorhersehbar! Schaut vorbei und richtet Eure Ohren zu den Maulwurfshügeln im Kunstpunkt!

Hier eine Galerie des gestrigen Abends mit einem herzlichen Dank an das Team vom Netzwerk für die tolle Zusammenarbeit!:

Fotos: Helen Thein
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  “Some things rest in darkness, others need to be lifted into the light.”

Hier kommt die Playlist des Audioloops “Unearthing the Archive”: Erdige, unsichtbare, elementare oder pflanzliche Materialitäten, Tape-Musiken und poetolgische Klangkunst, Geheimnisse des Moringabaums oder über Kompostwirtschaft in Indien: Das Spektrum ist abwechslungsreich und die Reihenfolge stets überraschend.

Datscha Radio dankt aus vollem Herzen allen beteiligten KünstlerInnen, die unser Programm seither bereichert haben und freut sich, diese und weitere Arbeiten auch in Zukunft nachbarschaftlich zu teilen. 

 

Garden Listening Session, DR 17      
43:45

Rosanna Lovell, Gregor Kaspar et al et al

Carte Verte #4, DR 17
1:28:33

mit Stücken von Kaspar König, Frieder Butzmann live et al 

Datscha Radio Madrid 18
1:03:05

Plant Radio. KTA | Joaquìn Diaz

Flight to Mongolia. Daniel Sigler

Moringa Tree Talk. Eva Kurly

Il JardÏn de mi Madre. Alberto Garcìa

Greenhouse Emissions, DR 17    
25:16

Kate Donovan / Ryan McFadyen

Martha Zapparoli, DR 17    
34:55

Mole Loop 1, DR 17    
58:52

Jazkamer – The Worms Will Get It 

PlantsAndEmpire

NN – Locquirec

Veronika Fischer & Band – Philodendron

Hassle Hound – Poppy Bush

Mole Loop 2 , DR 17                        
1:25:08

Schrebergärten pt. 1

Congress Woman Malinda Jackson Parker – Cousin Mosquito

Schrebergärten pt. 2

Hardman Bros – Cherrytree

Reinhard Lakomy – Jede Blume blüht nur einmal auf

Temporäres Klangmuseum presents Heimische Heuschrecken (ca. 1980)

Suetzu_Flight Master’s Whistle

Weltgärtnern Auswahl, DR 18                
44:19

Wave Song. Carolina Carrubba, Madrid 

Batan Perma Culture, Madrid
Mit Irene de Huerto Batan

Daily Dump. Mit Poonam Bir Kasturi.
Bangalore, Indien

Morgenfeld #4                
59:45

mit Alexander Baker, voices of noisense, Radio 60 Secondes, Dylan Martorell, Charlotte Law, raw audio recordings

Mole Loop 3, DR 17    
48:38

Niki Matita -Haze’s Garden Radio

Eliane – Flower by Night

Aus der Tiefe des Blau. Helen Thein 

Jingle Unearthing, de/en
Kate Donovan, Gabi Schaffner
1:30/
1:32

Unearthing Composers                          
23:59

BBQ Gardens. Spalacidae8

Antipodean Voices. Miyuki Jokiranta

Phonosynthesis. Angelo Airi Farulla

 

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 Frisch aus dem Archiv etikettiert: Die “Unearthing” Marmeladen für die Ausstellung morgen. Wahlweise Sauerkirsch oder Zwetschge und irgendwo eine schwarze Johannisbeere… (nein, kein eingekochter Maulwurf).
Morgen ab 19 Uhr im Kunstpunkt, Schlegelstr. 6, Berlin.  

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